Ratgeber
Kostenvoranschlag für den Umzug: Muster und Inhalt
Ein Kostenvoranschlag für ein Amt nennt beide Adressen, Etagen, das Umzugsvolumen, die Leistungen und den Preis. Er sollte nachvollziehbar zeigen, wofür Geld gebraucht wird. Wie viele Angebote Ihr Amt verlangt, steht nicht im Gesetz; fragen Sie vorher dort nach.
Das gehört in den Kostenvoranschlag
- Name und Anschrift des Umzugsunternehmens, Datum, Angebotsnummer
- Ihr Name, Auszugs- und Einzugsadresse
- Etage und Aufzug an beiden Adressen, Zugang für den Lkw
- Umzugsvolumen (Zimmerzahl oder Kubikmeter) und Entfernung
- Leistungen einzeln: Be- und Entladen, Transport, Möbelauf- und -abbau, Verpackung, Halteverbot
- Preis, mit Hinweis ob brutto oder netto
- Gültigkeit des Angebots und Umzugstermin
Muster: So sieht ein vollständiges Angebot aus
Auftraggeber: [Name]
Auszug: [Straße, PLZ Ort], Etage [x], Aufzug [ja/nein]
Einzug: [Straße, PLZ Ort], Etage [x], Aufzug [ja/nein]
Entfernung: [x] km · Umfang: [x] Zimmer / [x] m³
Leistungen: [Be- und Entladen, Transport, Möbelmontage, Verpackungsmaterial, Halteverbotszone]
Gesamtpreis: [x] € brutto
Gültig bis: [Datum] · Umzugstermin: [Datum]
Wann und wo reichen Sie ihn ein?
Mit dem Antrag und vor dem Umzug: beim Jobcenter für die Zusicherung der Umzugskosten, bei der Agentur für Arbeit für die Förderung aus dem Vermittlungsbudget, bei der Pflegekasse für den Zuschuss nach § 40 Abs. 4 SGB XI. Beauftragen Sie den Umzug erst, wenn die Entscheidung vorliegt.
Passende Antragsart